Alte Bauakten, Reiseberichte und restauratorische Befunde liefern Daten. Sondagen offenbaren Schichten, Kanten, Bindemittelglanz. Fotogrammetrie ergänzt verzerrungsarme Vorlagen für Rekonstruktion und Weiterentwicklung. Zusammengedacht entstehen belastbare Grundlagen, die kreativen Spielraum nicht einengen, sondern klug begrenzen, damit Entscheidungen präzise, respektvoll und wiederholbar werden.
Lichtreflexionswert, Glanzgrad und Beleuchtungsart verändern Deckenwirkung massiv. Wir testen Varianten nebeneinander, prüfen Tageslicht und Kunstlicht, fotografieren neutral, dokumentieren Codes. Erst wenn Helligkeit, Stimmung und Pflege stimmen, bestellen wir Mengen. So bleiben Budgets stabil, und spätere Ergänzungen fügen sich zuverlässig, ohne auffällige Chargenabweichungen.
Handbemalte Kartons erzählen weniger als echte Flächen. Wir bauen halbe Räume, integrieren Leuchten, führen Kabel, testen Reinigungszyklen. Nutzer gehen darunter, hören die Akustik und sehen Patina im Streiflicht. Dieses gemeinsame Erleben erzeugt Vertrauen und spart später teure Korrekturen im laufenden Betrieb.